Gründungsuniversitäten

Die Northwest Alliance vereint die Universität Bremen und die Universität Oldenburg. Beide Reformuniversitäten widmen sich seit ihrer Gründung vor mehr als 50 Jahren den drängenden gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Ihr demokratisches Selbstverständnis und ihr Einsatz für die Wissenschaftsfreiheit prägen das Handeln in Forschung, Lehre und Universitätsalltag.

Die Universitäten Oldenburg und Bremen bilden mit rund 580 Professuren, 6.400 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 33.000 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten. An den beiden Standorten sind vier Exzellenzcluster beheimatet. Als Northwest Alliance bewerben sich die Unis Bremen und Oldenburg im Verbund in der zweiten Förderlinie Exzellenzuniversitäten.

Foto mehrerer Gebäude der Universität Bremen und des Mensasees und Abbildung des Uni Bremen Logos.

Universität Bremen

Die Universität Bremen ist eine mittelgroße Universität mit rund 18.000 Studierenden. Sie bietet ein breites Fächerangebot, darunter 100 Masterstudiengänge und Bachelorprogramme, sowie das juristische Staatsexamen. Die Universität ist Teil des Europäischen Universitätsnetzwerks YUFE.

An der Universität gibt es fünf Wissenschaftsschwerpunkte: Meeres-, Polar- und Klimaforschung; Sozialer Wandel, Sozialpolitik und Staat; Materialwissenschaften und ihre Technologien; Minds, Media, Machines und Gesundheitswissenschaften. Derzeit werden zwei Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert: „Der Ozeanboden“ in den Meereswissenschaften (seit 2006) und in den Materialwissenschaften „Die Marsperspektive – Ressourcenknappheit als Grundlage eines Paradigmas der Nachhaltigkeit“ (seit 2026).

Universität Oldenburg

Die Universität Oldenburg forscht und lehrt zu den großen Fragen des 21. Jahrhunderts. Gegründet 1973, hat sie rund 15.000 Studierende und kooperiert mit mehr als 200 Hochschulen weltweit. hat sie rund 15.000 Studierende und kooperiert mit mehr als 200 Hochschulen weltweit. In der Tradition ihres Namensgebers, des überzeugten Demokraten, Pazifisten und Friedensnobelpreisträgers Carl von Ossietzky, bekennt sie sich zu einer transparenten Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung und versteht sich als weltoffene Hochschule.

Eingebettet in die Region und gleichzeitig international ausgerichtet verfolgt die Universität einen stark interdisziplinären Ansatz in der Forschung. Unter dem Motto „Offen für neue Wege“ bietet sie ein kreatives Umfeld für eine innovative Wissensentwicklung und einen umfassenden Wissenstransfer. Partnerschaftlich verbunden ist sie mit zahlreichen außeruniversitären Institutionen in Forschung, Bildung, Kultur und Wirtschaft. Auf dem Campus finden sich außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wie das „Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität“. Die Universität Oldenburg zählt zu den besten Gründerhochschulen Deutschlands und ist Vorreiterin der „Offenen Hochschule.

Seit Januar 2026 sind mit Hearing4all.connects (Kooperation mit der Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover), Ocean Floor (Kooperation mit der Universität Bremen) und NaviSense drei Exzellenzcluster an der Universität Oldenburg angesiedelt.

Foto des Carl von Ossietzky Mahnmals auf dem Campus der Universität Oldenburg und Abbildung des Uni Oldenburg Logos.