Querschnittsthemen

Diversität, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB)

Die Northwest Alliance versteht Diversität, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB) als zentrale übergreifende Werte und Ziele. Sie nutzt für Organisation und Umsetzung die starken Strukturen und langjährigen Erfahrungen an beiden Standorten, zum Beispiel in der Gewinnung von Professorinnen oder dem Aufbau einer Antidiskriminierungspolitik.

Der gemeinsame Exzellenzcluster „Ocean Floor“ macht es vor, er erarbeitet nicht nur verbindliche Maßnahmen, sondern auch ein Diversity Monitoring als Vorbild und Pilotprojekt. Schwerpunkte der North West Alliance liegen auf den Menschen, die für die Forschung, Lehre und den Transfer gewonnen werden sollen: mit möglichst vielfältigen Perspektiven und Positionierungen. Deshalb spielen diversitätskompetente Auswahlverfahren eine zentrale Rolle, ebenso gezielte Angebote für in der Wissenschaft benachteiligte Gruppen und Diversitätskompetenz als Führungskompetenz.

Nachhaltigkeit

Beide Gründungsuniversitäten der Northwest Alliance stehen für gesellschaftliche Verantwortung und rücken das nachhaltige und klimagerechte Handeln bereits seit Jahrzehnten in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten.

Die Universität Bremen hat 2023 die Nachhaltigkeit in ihrem zentralen Leitbild verankert. Auch an der Universität Oldenburg haben Nachhaltigkeitsthemen in Lehre, Forschung und Campusbetrieb eine lange Tradition.

An beiden Standorten stehen konkret Themen wie die Umstellung auf erneuerbare Energien im Fokus, hinzu kommen neue Studienprogramme mit Nachhaltigkeitsbezug und vielfältige Forschungsaktivitäten für eine nachhaltigere und klimagerechte Welt – dieser Ansatz prägt unter anderem den Exzellenzcluster „Die Marsperspektive“. Auf der Ebene der Studierenden gibt es an beiden Standorten eine Vielzahl an Nachhaltigkeitsinitiativen.

Transdisziplinarität

Ein Merkmal der Northwest Alliance ist ihr Fokus auf transdisziplinäre Forschung und Lehre. Transdisziplinäre Forschung ist unverzichtbar, weil sie wissenschaftliche Disziplinen mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft verbindet. Für die Forschung bedeutet dies, dass komplexe Probleme nicht isoliert, sondern in ihrer ganzen gesellschaftlichen Einbettung untersucht werden.

Im Bereich Transfer schafft transdisziplinäre Forschung weitere Brücken zwischen Universität und Gesellschaft, da hier Wissen gemeinsam produziert wird. Dadurch erhöht sich die gesellschaftliche Wirkung universitärer Arbeit erheblich. Universitäten tragen eine besondere Verantwortung für gesellschaftliche Transformationsprozesse, da sie Orte unabhängiger Reflexion, Innovation und Zukunftsgestaltung sind. Transdisziplinäre Forschung ermöglicht es ihnen, dieser Verantwortung gerecht zu werden und aktiv zur Lösung drängender gesellschaftlicher Probleme beizutragen.