Mit einem besonderen Programm begingen Universität und Universitätsgesellschaft ihren Neujahrsempfang im Oldenburgischen Staatstheater.
„2025 war das bislang erfolgreichste Wissenschaftsjahr der Universität Oldenburg: Der Erfolg in der Exzellenzstrategie steht für Spitzenforschung auf höchstem Niveau, der gezielte Ausbau der Medizinstudienplätze für gesellschaftliche Verantwortung und Fachkräftesicherung. Mit klarem Profil, strategischer Weitsicht und starker Vernetzung überzeugt die Universität in Forschung, Lehre und Transfer. Auch 2026 richtet sich der Blick konsequent nach vorn: Mit der ‚Northwest Alliance‘ bündeln die Universitäten Oldenburg und Bremen ihre Stärken, um den Nordwesten noch weiter zu einer starken Wissenschaftsregion zu entwickeln, in der Spitzenforschung, exzellente Lehre und ein dynamischer Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft Hand in Hand gehen.“ Mit diesen Worten begrüßte Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, die rund 500 Gäste des Neujahrsempfangs von Universität und Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO).
Der Neujahrsempfang führt seit 1995 Universität und Region alljährlich im Oldenburgischen Staatstheater zusammen. Das abwechslungsreiche Programm bot Musik des Blechbläserquintetts des Oldenburgischen Staatsorchesters, kurze Reden und Gespräche mit besonderen Gästen sowie einen Science Slam. Höhepunkt des Abends war der Auszug aus dem Ballett „Romeo und Julia“, choreografiert von Antoine Jully. Die Gäste erlebten eine von Sergej Prokofjew komponierte Ballettpartitur, die das Oldenburgische Staatsorchester unter der Leitung von Eric Staiger spielte.
Zu den Gästen auf der Bühne zählte neben dem niedersächsischen Wissenschaftsminister auch Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der die Universität als „starken Motor für die Stadtentwicklung“ bezeichnete. „Dieser Motor läuft mit immer höherer Drehzahl. Das sorgt für Top-Leistungen auf Spitzenniveau und für national wie auch international wahrnehmbare Strahlkraft. Davon profitiert die Stadt enorm in ihrer Attraktivität für junge Menschen, Fachkräfte sowie Gründerinnen und Gründer. Dass im vergangenen Jahr alle drei Oldenburger Exzellenzcluster in der Hörforschung, in der Tiernavigationsforschung und gemeinsam mit der Universität Bremen in der Meeresforschung bewilligt wurden, erfüllt uns als Stadt mit Stolz. Die gemeinsame Bewerbung Oldenburgs und Bremens als Exzellenzuniversität unterstützen wir aus vollster Überzeugung“, betonte Krogmann.
Gemeinsam gaben Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder und die Rektorin der Universität Bremen, Prof. Dr. Jutta Günther, auf der Bühne einen Einblick in die hochgesteckten Ziele der beiden Universitäten: „Im November haben wir unseren gemeinsamen Exzellenzantrag mit dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ eingereicht. Unsere Vision: Wir wollen den Nordwesten zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterentwickeln, ideale Voraussetzungen für zukunftsgerichtete Spitzenforschung und Lehre schaffen und das Verhältnis zwischen Universität und Gesellschaft neu definieren“, erklärte Bruder. Rektorin Jutta Günther ergänzte: „Mit exzellenter Forschung und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung leisten wir einen Beitrag zur Lösung der zahlreichen globalen Herausforderungen. In einer Welt im Umbruch setzen wir auf Zusammenhalt und Vernetzung – im Nordwesten und mit unseren Partnern weltweit. ‚Connecting for Tomorrow’ ist uns eine tägliche Aufgabe und Mission zugleich.“
Einen ganz besonderen und humorvollen Eindruck von Spitzenforschung vermittelte anschließend Nils Prior, junger Wissenschaftler an der Universität Oldenburg. Er stellte die insgesamt vier Exzellenzcluster der Universitäten Oldenburg und Bremen in einem Science Slam vor.
Mit dem traditionellen „Plausch danach“ klang der Neujahrsempfang zu später Stunde aus. Wie in den vergangenen Jahren unterstützten die Gäste mit dem Kauf ihrer Eintrittskarte das Programm „Deutschlandstipendium“, in dessen Rahmen besonders begabte und engagierte Studierende gefördert werden.
