Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Oldenburg, Bremen und Groningen haben sich bei einem Netzwerktreffen in Oldenburg ausgetauscht. Dabei ging es um die künftige Zusammenarbeit als Northwest Alliance.
Kurzpräsentationen, persönliche Gespräche, Raum für vertiefte Fragen: Mehr als 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich Anfang Februar auf dem Campus der Universität Oldenburg getroffen. Die Teilnehmenden des großen Netzwerktreffens – Forschende der Universitäten Oldenburg, Bremen sowie der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande) als internationaler Allianzpartner – nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Im Mittelpunkt standen der Austausch über Potenziale einer noch engeren Zusammenarbeit in der Northwest Alliance (NWA) und Ideen für neue Kooperationen über das eigene Fachgebiet hinaus.
„Es ist unser langfristiges Ziel, dass sich die Forschungsthemen der drei Universitäten unter dem Dach der Northwest Alliance noch enger miteinander verschränken – und damit grenzübergreifende Innovation stärken“, sagte Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, anlässlich der Begrüßung im Bibliothekssaal. „Mit unseren Forschungskooperationen erreichen wir ein Niveau, das keine der drei Universitäten alleine erreichen könnte“, ergänzte Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.
Akademische Netzwerke für exzellente Forschung
Die Northwest Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, den Nordwesten zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterzuentwickeln. Exzellente Forschung soll mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft werden, um innovative Lösungen für regionale und globale Herausforderungen zu finden. Durch ihre enge Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen wirkt die Northwest Alliance auch über Ländergrenzen hinweg.
Das stabile Fundament des gemeinsamen Wegs ist gelegt: An den Universitäten Oldenburg und Bremen sind insgesamt vier Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder beheimatet. Vom Mars über den Hörsinn des Menschen und den Ozeanboden bis hin zur Navigationsfähigkeit von Tieren – Forschende betreiben auf unterschiedlichen Themengebieten Spitzenforschung. Im Cluster „OceanFloor“ forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bremen und Oldenburg gemeinsam daran, die Rolle des Meeresbodens für Stoffkreisläufe und Biodiversität unter sich ändernden klimatischen Bedingungen zu entschlüsseln.
Spitzenforschung im Verbund
Die beiden Universitäten wollen als Exzellenzverbund in die Zukunft gehen: Im November haben sie ihren gemeinsamen Antrag mit dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ in der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie eingereicht. Die Entscheidung über eine Förderung fällt im Oktober 2026.
