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Mehr InformationenMelanie Walther & David May
Dr. Melanie Walther, Leiterin der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Nachwuchsgruppe „EcoPBS“, und Prof. Dr. David May, Leiter des FIBRE Faserinstituts in Bremen, geben einen Einblick in ihre Forschungsarbeit, die zu einer umwelt- und klimafreundlichen Wirtschaft beitragen kann.
Transkript
00:00 – 00:13
David May: Wir können wirklich von der Chemie bis ins Produkt kommen. Das würde alleine so nicht funktionieren.
Frage: Wie sieht Ihre konkrete Zusammenarbeit aus?
00:13 – 00:17
Melanie Walther: Wir wollen einen Biokunststoff herstellen, der weiterverarbeitet werden kann zu Fasern, also in die textile Anwendung gehen kann, und gleichzeitig die Region stärken sowie Bremen und Oldenburg weiter zusammenbringen.
00:27 – 00:54
David May: Im Prinzip schließen wir die Prozesskette. Mit den Arbeiten von Melanie sind wir imstande, aus Abfällen Biokunststoffe herzustellen. Bei mir in der Forschungsgruppe können wir dann aus den Kunststoffen Fasern herstellen. Das heißt, wir können wirklich von der Chemie bis ins Produkt kommen. Das würde alleine so nicht funktionieren.
Melanie Walther: Wir wollen organische Reststoffe in etwas mit Mehrwert umwandeln. Wenn man noch weitere Verarbeitungsschritte hinzufügt, dann kommen wir zum Biokunststoff.
00:55 – 01:09
David May: Wir haben aber natürlich unabhängig voneinander die einzelnen Themen schon vorangebracht. Wir haben im Institut schon mit Kunststoffen gearbeitet, die biobasiert sind, und haben sie auch schon zu Fasern gesponnen. Aber wir hatten noch nie die Möglichkeit, mit jemandem direkt zusammenzuarbeiten, der diese Kunststoffe auch herstellt.
Frage: Was zeichnet die Kollegin/den Kollegen aus?
01:09 – 01:35
Melanie Walther: David ist sehr zielorientiert und mit Feuer und Flamme bei seiner Forschung dabei. Er möchte das vorantreiben, um die Welt zu etwas Besserem zu machen.
David May: Dass sie sehr stark ist in der Grundlagenwissenschaft, aber gleichzeitig auch so ein bisschen den Startup-Spirit, diesen Unternehmergeist, hat und wirklich die Anwendung schon mitdenkt – auch in der Grundlagenforschung – und wirklich bestrebt ist, ihre Forschung bis in die Anwendung zu bringen, wo sie dann auch einen Effekt für die Gesellschaft hat.
Frage: Was wäre das nächste Ziel Ihrer Arbeit/Forschung?
01:35 – 01:44
Melanie Walther: Damit es nicht nur als Compoundierung auf dem Markt Anwendung findet, also zum Beispiel im 3D-Druck, sondern auch tatsächlich Fasern möglich sind.