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Astrid Nieße &
Frank Oliver Glöckner

Als Mitglieder der Nationalen Forschungsdateninfrastuktur (kurz: NFDI) arbeiten Prof. Dr. Astrid Nieße, Professorin für Digitalisierte Energiesysteme an der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner, Professor für Erdsystem Datenwissenschaften an der Universität Bremen, an einem gemeinsamen Ziel: Gute Strukturen für ein gemeinschaftliches Datenmanagement schaffen.

Transkript

00:01 – 00:23
Astrid Nieße: Eine gute Datengrundlage, die wir im europäischen Rahmen gemeinsam pflegen und vor Angriffen von außerhalb schützen, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Forschung.

00:23 – 00:39
Frank Oliver Glöckner: Astrid und ich haben uns über die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (kurz: NFDI) kennengelernt. Die NFDI ist aus einer Empfehlung des Rates für Informationsinfrastrukturen (kurz: RfII) für ein besseres, gemeinschaftliches Datenmanagement in Deutschland entstanden.

Frage: Haben Sie eine langfristige Vision zu der ihre Forschung/Arbeit etwas betragen könnte? Was wäre das?

00:40 – 01:12
Astrid Nieße: Für jede forschende Person in Deutschland ergeben sich irgendwann diese Frage: Mit welchen Daten kann ich arbeiten? Hat jemand diese Daten schon erzeugt? Wurden sie geprüft und die Qualität gesichert? Wenn das bereits passiert ist, möchte man die Daten möglichst wiederverwenden. Genau dieses Problem versuchen wir in der NFDI zu lösen.
Andere Länder beneiden uns darum. Ein solches Vorhaben wurde bisher in keinem Land, und nicht nur in keinem europäischen Land, auf diese Art und Weise angegangen.

01:12 – 01:30
Frank Oliver Glöckner: Das Vorhaben soll alle Domänen, die wir haben, umfassen. Das heißt, wir haben Konsortien im Bereich der Energie-, Biodiversitäts- und Erdsystemforschung sowie Chemie. Wir haben aber auch Konsortien der Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich damit beschäftigen, dass Daten aus dem öffentlichen Raum öffentlich verfügbar werden.

Frage: Wodurch zeichnet sich Ihre Zusammenarbeit aus?

01:30 – 01:42
Astrid Nieße: Im Rahmen der Exzellenzinitiative können wir noch mal anders zusammenarbeiten. Was gibt es Besseres als ein gutes Vertrauensverhältnis, um darüber zu sprechen, wie wir Daten austauschen und gemeinsam nutzen können?

01:42 – 01:57
Frank Oliver Glöckner: Die Zusammenarbeit mit Astrid zeichnet sich durch gegenseitiges Vertrauen und Freundschaft aus. Sie arbeitet in dem sehr spannenden Feld der Energieforschung. Wir im Bereich der Biodiversitätsforschung. Das sind beides große Themen, die, glaube ich, gemeinsam angegangen werden müssen.

Frage: Was möchten Sie noch gemeinsam erreichen?

01:57 – 02:15
Astrid Nieße: Frank Oliver ist ein sehr geschätzter Kollege und wir können uns sehr gut an bestimmten Punkten intensiv austauschen. Wir entwickeln gemeinsam Strukturen, in denen wir Daten miteinander austauschen können und Services, die letztendlich allen Forschenden zugutekommen können.