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Mehr InformationenAnja Bräuer &
Peter Haddawy
Wie können Künstliche Intelligenz und Virtual Reality eingesetzt werden, um Studium und Lehre im Bereich Humanmedizin effektiver zu gestalten? Damit beschäftigen sich Prof. Dr. Anja Bräuer, Direktorin der Abteilung Anatomie im Department Humanmedizin der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Peter Haddawy, Professor an der Faculty of Information and Communication Technology (ICT) an der Mahidol University (Thailand) und Research Ambassador der Universität Bremen, in ihrer Zusammenarbeit.
Transkript
00:00 – 00:07
Peter Haddawy: Unser virtuelles System ermöglicht es den Nutzenden, anatomische Strukturen auszuwählen und zu vergrößern, um sie genauer zu betrachten.
00:20 – 00:37
Peter Haddawy: Ich habe mich ausführlich mit KI und virtueller Realität in der Medizin beschäftigt. Anja schlug vor, den Ansatz auszuweiten, um die Lehre zu verbessern, indem wir auch die Pathologie integrieren.
Frage: Wie sieht Ihre konkrete Zusammenarbeit aus?
00:37 – 00:48
Anja Bräuer: Durch unsere Zusammenarbeit haben wir das Fachwissen aus der medizinischen Ausbildung mit digitalen Innovationen verknüpft.
00:48 – 01:00
Peter Haddawy: Unsere Zusammenarbeit funktioniert sehr gut, da wir als Team Erfahrung mit der Technologie haben und wissen, wie wir sie effektiv nutzen können.
Frage: Was erreichen Sie gemeinsam, was Sie allein nicht erreichen könnten?
01:01 – 01:17
Anja Bräuer: Dank der von uns entwickelten digitalen Tools haben die Studierenden die Möglichkeit, Anatomie jederzeit ortsunabhängig zu lernen oder Inhalte zu wiederholen – nicht nur während der Vorlesungen oder Laborveranstaltungen.
01:17 – 01:41
Peter Haddawy: In der virtuellen Umgebung können die Nutzenden sowohl anatomische als auch pathologische Gegebenheiten untersuchen und bestimmte Strukturen vergrößern, um sie besser verstehen zu können.
Frage: Was möchten Sie noch gemeinsam erreichen?
01:41 – 02:06
Anja Bräuer: Mit Hilfe der virtuellen Räumen können wir so eine ortsunabhängige Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglichen. Die Studierenden sollen so Einblicke in reale medizinische Fälle gewinnen, indem sie sich virtuell mit Chirurginnen und Chirurgen im Operationssaal verbinden.
02:06 – 02:14
Peter Haddawy: Unsere Zusammenarbeit hat eine starke Grundlage geschaffen, auf der wir künftig aufbauen möchten.
02:14 – 02:23
Anja Bräuer: Ich möchte gerne digitale Hilfsmittel einsetzen, um die Anatomielehre weiterzuentwickeln und zu modernisieren.
02:23 – 02:35
Peter Haddawy: Es wäre außerdem interessant, KI-Funktionen mithilfe eines automatisierten Tutors, der die Studierenden unterstützt, in die Vorlesungen zu integrieren.