Vier Aufnahmen von der Infoveranstaltung in Oldenburg.
Welche Strategie sich hinter dem Antrag der Northwest Alliance (NWA) verbirgt, wie die Begehung abläuft und wie es anschließend weitergeht – darüber informierten der Oldenburger Uni-Präsident Prof. Dr. Ralph Bruder und Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, gemeinsam mit ihren Kolleg*innen aus Präsidium und Rektorat. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust / Per Ruppel
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Infoveranstaltung zum Exzellenzwettbewerb

Zwei Wochen vor der Begutachtung durch eine Kommission des Wissenschaftsrats haben das Präsidium der Universität Oldenburg und das Rektorat der Universität Bremen die Mitarbeitenden und Studierenden beider Hochschulen über die Inhalte und den Ablauf der Begehung informiert.

Der 28. und 29. April sind die wahrscheinlich wichtigsten Termine des Jahres für die Universitäten Bremen und Oldenburg: An diesen beiden Tagen besuchen rund 20 Gutachter*innen im Auftrag des Wissenschaftsrats den Bremer Campus, um sich ein Bild vom gemeinsamen Exzellenzantrag der beiden Hochschulen zu machen.

Unter dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ hatten die Universität Oldenburg und die Universität Bremen im November 2025 ihren Exzellenzverbundantrag beim Wissenschaftsrat eingereicht. Das Ziel: Den Nordwesten Deutschlands zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterzuentwickeln, in der Spitzenforschung und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen.

Welche Strategie sich hinter dem Antrag der Northwest Alliance (NWA) verbirgt, wie die Begehung abläuft und wie es anschließend weitergeht – darüber informierten der Oldenburger Uni-Präsident Prof. Dr. Ralph Bruder und Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, gemeinsam mit ihren Kolleg*innen aus Präsidium und Rektorat. Interessierte beider Standorte konnten die von Nele Claus (Presse & Kommunikation) moderierte Veranstaltung vor Ort im Oldenburger Hörsaalzentrum oder per Livestreaming verfolgen und ihre Fragen stellen.

„Beide Universitäten wurden als Reformuniversitäten mit dem Auftrag gegründet, Teil von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen zu sein. Uns ist es daher zutiefst wichtig, wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden – mit diesem Ziel treten wir an“, erklärte Präsident Bruder bei der Veranstaltung.

„Das Streben nach dem Exzellenzstatus ist dabei für uns kein Selbstzweck. Uns geht es darum, die heutigen tiefgreifenden gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Umwälzungen zu erforschen und konkrete Lösungen anzubieten – gemeinsam mit der Universität Groningen, den vielen außeruniversitären Einrichtungen in unserem Netzwerk sowie – das ist uns sehr wichtig – den gesellschaftlichen Akteuren“, betonte Rektorin Günther.

Welche Universitäten und Universitätsverbünde ab Januar 2027 für sieben Jahre im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert werden, gibt der Wissenschaftsrat am 2. Oktober bekannt.

Kontakt

Northwest Alliance

Universität Bremen

Referentin des Rektorats für Exzellenz und strategische Hochschulentwicklung
Maike Koschorreck

Hochschulkommunikation und -marketing

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Persönliche Referentin des Präsidenten
Alke Freese

Stabsstelle Presse & Kommunikation