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Andreas Hein & Karin Wolf-Ostermann

Die Pflegewissenschaftlerin Karin Wolf-Ostermann der Universität Bremen und der Ingenieur Andreas Hein der Universität Oldenburg arbeiten im Projekt „Pflegeinnovationszentrum“ standortübergreifend zusammen. Ihre Kooperation steht beispielhaft für die enge Verbindung beider Universitäten. Gemeinsam entwickeln sie technische Lösungen, die Pflegefachpersonen im Arbeitsalltag spürbar entlasten.

Transkript

Frage: Welches Ziel erreichen Sie gemeinsam, was Sie alleine vielleicht nicht  schaffen würden?

00:00 – 00:05
Andreas Hein: Unser gemeinsames Ziel ist, dem Pflegefachkräftemangel entgegenzuwirken.

00:05 – 00:12
Karin Wolf-Ostermann: Was wir tatsächlich gemeinsam viel besser erreichen, ist Technologien wirklich in den Versorgungsalltag zu bringen.

Frage: Wann und wie haben Sie sich kennengelernt?

00:22 – 00:28
Karin Wolf-Ostermann: Wir haben uns kennengelernt vor fast zehn Jahren, im Rahmen der Zusammenarbeit zum PIZ, dem Pflegeinnovationszentrum.

00:28 – 00:39
Andreas Hein: Wir haben ein Konsortium gesucht und wir sind dann auf unsere Bremer Kolleg*innen zugegangen und haben diesen Antrag dann erfolgreich eingereicht und das Projekt auch gewonnen.

Frage: Was zeichnet den Kollegen, die Kollegin aus? Als Person und als Kolleg*in?

00:39 – 00:50
Karin Wolf-Ostermann: Was ich sehr an seiner Arbeit schätze, ist, dass Dinge eben nicht nur von der technologischen Idee her entwickelt werden, sondern immer schon den Blick darauf haben wie das tatsächlich im Versorgungsalltag genutzt werden kann.

00:50 – 01:00
Andreas Hein: Bei Karin kommt noch ganz besonders hinzu, dass sie einen
statistischen, mathematischen Hintergrund hat. Diese analytischen Fähigkeiten, die sie mitbringt, passen natürlich super zu uns Ingenieuren.

01:00 – 01:07
Karin Wolf-Ostermann: Er ist einfach ein super netter Kollege, mit dem man sehr lösungsorientiert zusammenarbeiten kann und das mache ich sehr gern.

Frage: Wie sieht Ihre konkrete Zusammenarbeit aus?

01:07 – 01:15
Andreas Hein: Ich entwickle vor allem Robotiksysteme für die Pflege, also Systeme, die physische Entlastung in der Pflege bewirken.

01:15 – 01:22
Karin Wolf-Ostermann: Und ich bin diejenige, die das dann tatsächlich in der Versorgungspraxis erprobt, evaluiert und implementiert.

01:22 – 01:41
Andreas Hein: Keiner von unseren Ingenieuren, oder Informatikern hat einen tieferen Einblick in die Pflegepraxis. Das ist etwas, wo wir, wenn wir Technik entwickeln, durch Praxisbesuche, oder noch besser durch gefilterte Informationen über unsere wissenschaftlichen Partner*innen erfahren müssen, was wir beachten müssen.

Frage: Was möchten Sie noch gemeinsam erreichen?

01:42 – 02:02
Karin Wolf-Ostermann: Eine Vision für die Zukunft wäre Pflege in der Hinsicht noch mal ganz neu zu denken, um eine viel individuellere, präventive Pflege vielleicht zu ermöglichen. Über Echtzeitdaten, die wir haben, Pflegefachpersonen viel direkter zu unterstützen, oder pflegende Angehörige. Das wäre meine Vision für die Zukunft, um Pflege anders voranzubringen.