Im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ bündeln die Universitäten Bremen und Oldenburg ihre Kompetenzen, um die Rolle des Ozeanbodens für Stoffkreisläufe und Biodiversität unter sich ändernden klimatischen Bedingungen weiter zu entschlüsseln. Ziel ist auch, wissenschaftliche Grundlagen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane zu liefern.
Der Ozeanboden übernimmt als eine wichtige dynamische Schnittstelle weitreichende Funktionen für das gesamte Erdsystem. Die Forschenden nehmen Prozesse in den Blick, die globale Stoffflüsse am Ozeanboden kontrollieren:
Sie wollen unter anderem entschlüsseln, wie Teilchen, die etwa von abgestorbenen Lebewesen stammen, zum Ozeanboden gelangen und welche Prozesse beeinflussen, wie sich diese Teilchen verändern – auch unter sich verändernden Umweltbedingungen. Zudem wollen die Forschenden den Transfer von Kohlenstoff und anderen Elementen zwischen Ozeanboden und Meerwasser bilanzieren und verstehen, wie Ökosysteme am Ozeanboden auf Umweltveränderungen reagieren.
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