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Informationen für Medien zur Entscheidung in der Exzellenzstrategie

Eine Broschüre mit dem Schriftzug "Northwest Alliance - Connecting for Tomorrow" liegt auf einem Tisch.

Entscheidung über die neu geförderten Exzellenzuniversitäten und -verbünde am 2. Oktober

Am 2. Oktober 2026 um 16 Uhr geben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat bekannt, ob die Universitäten Bremen und Oldenburg als Northwest Alliance für sieben Jahre als Exzellenzverbund gefördert werden.

Die Pressekonferenz kann im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Wissenschaftsrats mitverfolgt werden.

Weitere Informationen zur Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder

Medienkontakt

Universität Bremen

Kristina Logemann, Pressesprecherin und Leitung

Hochschulkommunikation- und marketing

+49 421 218-60150

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dr. Corinna Dahm-Brey, Pressesprecherin und Leitung

Stabsstelle Presse & Kommunikation

+49 441 798-5374

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Rechtlicher Hinweis

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Eine Broschüre mit dem Schriftzug "Northwest Alliance - Connecting for Tomorrow" liegt auf einem Tisch.

Antrag „Connecting for Tomorrow“ zur Bewebung als Exzellenzverbund
Copyright: Leona Hofmann / Universität Bremen

Jutta Günther

Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen
Copyright: Matej Meza / Universität Bremen

Professor Ralph Bruder

Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg
Copyright: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

Connecting for Tomorrow: Exzellenzverbundantrag eingereicht

Freude über den gemeinsam eingereichten Antrag (v.l.): Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, Jörg Stahlmann, Vizepräsident der Universität Oldenburg, und Frauke Meyer, Kanzlerin der Universität Bremen.
Copyright: Matej Meza / Universität Bremen

Wichtige Etappe im Exzellenzwettbewerb: Internationale Gutachter:innen auf dem Campus
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Wichtige Etappe im Exzellenzwettbewerb: Internationale Gutachter:innen auf dem Campus

In dieser Woche hat die Northwest Alliance eine wichtige Etappe im Wettbewerb um den Exzellenztitel erreicht. Am 28. und 29. April waren 20 internationale Gutachter:innen auf dem Bremer Campus, um sich ein Bild vom gemeinsamen Exzellenzantrag der Universitäten Bremen und Oldenburg zu machen.

Meeresforschung, Tiernavigation, Material- und Produktionsforschung und Hörforschung sind die Themen der vier bewilligten Exzellenzcluster der Universitäten Bremen und Oldenburg.
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Start der vier Exzellenzcluster in Oldenburg und Bremen

Vom Ozeanboden bis zum Mars, vom Hörsinn des Menschen bis zur Navigationsfähigkeit von Tieren – die Forschenden der vier Exzellenzcluster der Universitäten Oldenburg und Bremen richten ihren Blick auf ganz unterschiedliche Themen. Anfang des Jahres haben die Teams ihre Arbeit aufgenommen. Hier stellen wir die Cluster kurz vor.

Connecting for Tomorrow: Exzellenzverbundantrag eingereicht
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Connecting for Tomorrow: Exzellenzverbundantrag eingereicht

„Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ – unter diesem Titel haben die Universitäten Oldenburg und Bremen ihren Exzellenzverbundantrag eingereicht. Die Entscheidung über eine Förderung fällt im Oktober nächsten Jahres.

Bild von Ralph Bruder, Kathrin Moosdorf, Falko Mohrs und Jutta Günther, im Hintergrund ein Gebäude des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst.
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Exzellenzuniversität: Universitäten Oldenburg und Bremen treten im Verbund an

Die Universitäten Bremen und Oldenburg wollen als Universitärer Exzellenzverbund in die Zukunft gehen. Ihre Absichtserklärung haben die beiden Universitäten heute fristgerecht beim Wissenschaftsrat eingereicht. Damit ist der nächste wichtige Schritt getan auf dem Weg zur entsprechenden Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.

Die Northwest Alliance vereint zwei Reformuniversitäten mit jahrzehntelanger Erfahrung in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. Gemeinsam bilden sie mit rund 580 Professuren, 6.600 Mitarbeitenden, 2.700 Promovierenden und 33.500 Studierenden das Herzstück eines leistungsstarken Wissenschaftsraums im Nordwesten. Ziel der Allianz ist es, exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verknüpfen und innovative Lösungen für regionale und globale Herausforderungen zu finden. Die Region soll mittel- bis langfristig zu einem zusammenhängenden Forschungs- und Transferraum weiterentwickelt werden. Eine zentrale Rolle nehmen dabei die zahlreichen wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Einrichtungen im Nordwesten ein, mit denen beide Universitäten bereits verbunden sind, sowie das Hanse-Wissenschaftskolleg, das seit mehr als 25 Jahren als Bindeglied zwischen den Universitäten fungiert. Die Allianz versteht sich außerdem als Teil der internationalen Gemeinschaft, in enger Partnerschaft insbesondere mit der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande), mit der beide Universitäten seit Jahrzehnten kooperieren. Die Northwest Alliance verbindet so nicht nur die Bundesländer Bremen und Niedersachsen miteinander, sondern stellt auch ein starkes internationales Netzwerk in einer europäischen Grenzregion dar.

Informationen zu den Exzellenzclustern

Im Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ bündeln die Universitäten Bremen und Oldenburg ihre Kompetenzen, um die Rolle des Ozeanbodens für Stoffkreisläufe und Biodiversität unter sich ändernden klimatischen Bedingungen weiter zu entschlüsseln. Ziel ist auch, wissenschaftliche Grundlagen für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ozeane zu liefern.

Der Ozeanboden übernimmt als eine wichtige dynamische Schnittstelle weitreichende Funktionen für das gesamte Erdsystem. Die Forschenden nehmen Prozesse in den Blick, die globale Stoffflüsse am Ozeanboden kontrollieren:
Sie wollen unter anderem entschlüsseln, wie Teilchen, die etwa von abgestorbenen Lebewesen stammen, zum Ozeanboden gelangen und welche Prozesse beeinflussen, wie sich diese Teilchen verändern – auch unter sich verändernden Umweltbedingungen. Zudem wollen die Forschenden den Transfer von Kohlenstoff und anderen Elementen zwischen Ozeanboden und Meerwasser bilanzieren und verstehen, wie Ökosysteme am Ozeanboden auf Umweltveränderungen reagieren.

Download Factsheet (Stand: Mai 2025)

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MARUM Roboter

Probennahme mit dem Greifarm des Tauchroboters MARUM-QUEST in 270 Meter Wassertiefe am Azoren Plateau am Mittelatlantischen Rücken.
Foto: MARUM − Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Das interdisziplinäre Cluster-Team der Universität Bremen und der kooperierenden Einrichtungen umfasst Forschende der Materialwissenschaften, Verfahrens-, Produktions- und Raumfahrttechnik sowie Robotik, Psychologie und Kommunikationstechnik. Gemeinsam nehmen die Beteiligten „Die Marsperspektive“ ein, um die Produktion von Materialien und Bauteilen von Grund auf neu zu denken: Die Ressourcenknappheit und extremen Rahmenbedingungen auf dem roten Planeten dienen als experimentelles Setting, um ein neues Paradigma der Nachhaltigkeit zu entwickeln, das innovative ressourcen- und energieschonende Prozesse der Materialgewinnung und -verarbeitung ermöglicht. Langfristig soll der Cluster damit zu einer nachhaltigen Erforschung des Weltraums beitragen, vor allem aber auch den grünen Wandel auf der Erde antreiben.

Download Factsheet (Stand: September 2026)

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Finger zeigt auf Plastikfiguren
Das MaMBA (Moon and Mars Base Analog) ist ein für langfristige Aufenthalte auf Mond und Mars entwickeltes Habitat. Ein Modul davon steht in Lebensgröße im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) und wird für das Cluster zu einem Kontrollzentrum einer Produktionshalle, wie sie auf dem Mars stehen könnte, umgebaut.
Foto: Patrick Pollmeier / Universität Bremen

Die Forschenden des Clusters Hearing4all, ein Verbund der Universität Oldenburg mit der Medizinischen Hochschule Hannover und der Leibniz Universität Hannover, wollen die Prognose, Diagnostik und Behandlung von Hörverlust verbessern. In zwei zurückliegenden Förderperioden seit 2012 hat Hearing4all (H4a) dabei bereits bedeutende Ergebnisse erzielt. Nun binden die Beteiligten neue Forschungsdisziplinen ein, um das Thema Hörverlust noch umfassender zu untersuchen, unter anderem verwenden die Forschenden neue genetische Methoden. Wie KI dabei helfen kann, mit Hörgeräten und -implantaten wichtige von unwichtigen Klangquellen besser zu unterscheiden, ist ebenfalls Forschungsgegenstand. Gemeinsame Datenstandards sollen es ermöglichen, KI-basierte Systeme zu trainieren, um so individuell die Wahrscheinlichkeit vorherzusagen, mit der ein Hörverlust eintreten kann.

Download Factsheet (Stand: Mai 2025)

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Frau sitzt auf einem Stuhl, sie trägt ein Gerät auf dem Kopf

Die Hörforschenden in Oldenburg untersuchen ganz unterschiedliche Facetten des Hörens und nutzen dafür hochspezialisierte. Labore. Um herauszufinden, auf welche Schallquellen eine Person ihre Aufmerksamkeit richtet, haben sie etwa ein Gesture Lab eingerichtet, in dem sich Hörversuche in virtueller, aber möglichst lebensechter Umgebung durchführen lassen. Foto: Hörzentrum Oldenburg gGmbH

Das Team von NaviSense an der Universität Oldenburg will herausfinden, wie Tiere über große Entfernungen navigieren. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in den Naturschutz und neue technische Entwicklungen einfließen, etwa in Quantentechnologien oder autonomen Navigationssystemen. Das Team verfolgt dabei vier Schwerpunkte: Zum einen erforscht NaviSense die grundlegenden Mechanismen der Magnetwahrnehmung und anderer Sinne, die Tiere zum Navigieren verwenden. Untersucht werden etwa der Magnet- und Himmelskompass sowie die Verarbeitung der Sinneswahrnehmungen im Gehirn. Da der Magnetsinn von Vögeln vermutlich auf einem Quanteneffekt beruht, stehen im zweiten Schwerpunkt quantenphysikalische Phänomene im Fokus – insbesondere solche, die wie die Magnetwahrnehmung bei Raumtemperatur stattfinden. Da sich aktuelle Quantentechnologien meist nur bei extrem niedrigen Temperaturen realisieren lassen, wäre es ein großer Fortschritt, quantenphysikalische Prozesse bei höheren Temperaturen technisch nutzbar zu machen.

Download Factsheet (Stand: Mai 2025)

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Rotkehlchen

Wie viele andere kleine Singvögel ziehen Steinschmätzer nachts und allein in ihre Überwinterungsgebiete in Afrika. Auf ihrem Weg machen sie häufig auf Helgoland Station. Forschende von NaviSense wollen ihr Zugverhalten genauer untersuchen. Foto: Heiko Schmaljohann