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Mehr InformationenDirk Weyhe &
Gabriel Zachmann
Den Viszeralchirurgen Prof. Dr. Dirk Weyhe der Universität Oldenburg und den Informatiker Prof. Dr. Gabriel Zachmann der Universität Bremen verbindet die Faszination für zukunftsweisende Technik. Ihr gemeinsames Ziel: Lösungen zu entwickeln, die das OP-Personal im Krankenhaus entlasten und für mehr Patientensicherheit sorgen. Die an der Universität Bremen entwickelten Geräte – etwa eine beamergestützte Gestensteuerung medizinischer Geräte direkt vom OP-Tisch aus – kommen in der Universitätsklinik für Viszeralchirurgie der Universitätsmedizin Oldenburg auf den Prüfstand. Das Oldenburger Team prüft nicht nur die Praxisanwendung, sondern untersucht auch, ob die Arbeit mit der neuen Technologie eine zusätzliche Belastung für die Fachkräfte im OP mit sich bringt.
Transkript
Frage: Was erreichen Sie gemeinsam, was Sie allein nicht erreichen könnten?
00:00 – 00:09
Dirk Weyhe: Was wir gemeinsam erreichen, ist, dass wir die innovativen Medizintechnologien aus der Medizininformatik von Professor Zachmann aus Bremen hier im „Maschinenraum“ testen können.
00:20 – 00:31
Gabriel Zachmann: Für uns als Informatiker ist der ganz andere Blickwinkel aus Sicht der Mediziner oder der Medizin ganz allgemein sehr spannend. Und dadurch entsteht dann eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit.
Frage: Wie sieht Ihre konkrete Zusammenarbeit aus?
00:31 – 00:42
Dirk Weyhe: Es gibt eigentlich nie die Aussage: „Das können wir nicht umsetzen.“ oder „Das geht nicht.“, sondern aus der klinischen Idee heraus, finden sich immer Möglichkeiten das umzusetzen.
00:42 – 00:59
Gabriel Zachmann: So, dass wir uns auf der informatischen Seite erstmal Verfahren überlegen, wie man ein bestimmtes praktisches Problem seitens der Uniklinik algorithmisch lösen kann. Ein Prototyp ist vielleicht schon zu weit gedacht, aber wenn wir dann eine Vorstufe davon haben …
01:00 – 01:11
Dirk Weyhe: Dann kommen diese Geräte nach Oldenburg zu uns ins Living Lab beziehungsweise Dry Lab sagen wir auch dazu. Dann wird unter möglichst realistischen Umständen, ähnlich wie im OP, diese Gerätschaft ausprobiert.
Frage: Wofür ist die Zusammenarbeit gut?
01:12 – 01:28
Gabriel Zachmann: Auf unsere Informatiker-Seite haben wir den Gewinn, dass wir ein gutes Evaluationsfeld vorfinden, wo wir nicht nur im Labor unsere Algorithmen und Verfahren evaluieren, sondern direkt vor Ort in der echten Umgebung.
Frage: Was zeichnet den Kollegen aus? Als Person und als Kollegen?
01:28 – 01:37
Dirk Weye: Ich habe ihn kennengelernt als sehr, innovativ, sehr besonnen und sehr kreativ.
Frage: Wodurch zeichnet sich Ihre Zusammenarbeit aus?
01:38 – 01:47
Gabriel Zachmann: Die Zusammenarbeit zeichnet sich durch eine sehr freundschaftliche Kollegialität aus auf der menschlichen Ebene.
01:47 – 02:02
Dirk Weyhe: Zu dem noch eine persönliche Note, sodass man weiß der Partner bekommt das hin und das macht eben eine extrem vertrauensvolle, ich würde schon sagen freundschaftliche, Zusammenarbeit aus.
Frage: Was wäre das nächste Ziel Ihrer Arbeit/Forschung?
02:02 – 02:24
Gabriel Zachmann: Das ist ein extrem spannendes Forschungsziel. Die klassischen VR-Headsets kennt wahrscheinlich jede:r. Was man sich vorstellen kann, ist, dass man da nicht normale Kameras nimmt, sondern Kameras, die Hyperspektren aufnehmen können. Sodass ich dann im Prinzip eine Brille habe, die mir eine Art Superpower gibt.
02:02 – 02:40
Dirk Weyhe: Wir brauchen auf jeden Fall Super Power. Wir brauchen die Superpower nicht nur im OP, sondern auch in der Simulation, sodass wir möglichst realistisch Operationssimulationen durchführen können. Sowohl für die angehenden Fachärztinnen und Fachärzte, als auch zukünftig einen Tag vor der OP.