Strategische Partnerschaft
Anlässlich der Begehung der Northwest Alliance war Vice Chancellor Prof. Dr. Sibongile Muthwa der Nelson Mandela University (2.v.r.) in Bremen zu Gast. Außerdem auf dem Bild: Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität der Universität Bremen, und Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Oldenburg. Bild: Universität Bremen / Matej Meza
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Strategische Partnerschaft

Die Universitäten Oldenburg und Bremen pflegen enge Kooperationen mit zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Institutionen. Einer der wichtigsten strategischen Partner in diesem Netzwerk ist die Nelson Mandela University in Südafrika. 

Meereswissenschaften, Klima und Nachhaltigkeit, Erziehungswissenschaften und lebenslanges Lernen, Geistes- und Sozialwissenschaften, Medizin und Gesundheitswissenschaften sowie erneuerbare Energien: Diese Themen stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen der Universität Oldenburg und der Nelson Mandela University in Gqeberha, Südafrika. 

Bereits seit 1998 kooperieren die beiden Hochschulen, von denen die eine in Nordwestdeutschland nahe der Nordsee und die andere an der Küste des Indischen Ozeans liegt. Seitdem hat sich eine enge und vertrauensvolle Partnerschaft entwickelt – die sich nun noch weiter intensiviert: Die Nelson Mandela University ist in den gemeinsamen Antrag im Exzellenzwettbewerb der Universitäten Oldenburg und Bremen stark eingebunden und zudem mit dem Exzellenzcluster Ocean Floor assoziiert. 

„Unsere Beziehung mit der Universität Oldenburg besteht seit mehr als 25 Jahren und hat sich zu einer aktiven institutionellen Partnerschaft entwickelt, die auf Vertrauen und gemeinsamen Zielen beruht. Wir freuen uns, diese Partnerschaft auf die Universität Bremen auszuweiten, die viele unserer Stärken und Werte teilt“, erklärte Prof. Dr. Sibongile Muthwa, Vice-Chancellor der Nelson Mandela University. Sie repräsentierte ihre Universität in der vergangenen Woche während der Begutachtung der Northwest Alliance durch die Kommission des Wissenschaftsrats in Bremen. 

Kooperationen mit Institutionen im Globalen Süden

„Die Northwest Alliance und die Nelson Mandela University passen perfekt zusammen. Wir übernehmen Verantwortung und stehen für eine offene Gesellschaft und Toleranz. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Zukunft nachhaltiger zu gestalten“, betonte Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg. Die Northwest Alliance wolle gezielt Kooperationen mit Institutionen im Globalen Süden aufbauen – hier spiele die Nelson Mandela University eine Schlüsselrolle.

„Wir haben uns außerordentlich gefreut, Vice-Chancellor Sibongile Muthwa in Bremen begrüßen zu dürfen. Die Nelson Mandela University ist für uns ein großes Vorbild einer Universität, in der das Zusammenwirken mit gesellschaftlichen Akteuren in der gesamten Breite eine Selbstverständlichkeit ist. Unser Austausch mit Sibongile Muthwa war geprägt von großem Respekt und Freude sowie Verbundenheit des Nordwestens mit Südafrika. In der Partnerschaft sehen wir eine wunderbare Möglichkeit, voneinander zu lernen, weit über die bestehende Kooperation im Exzellenzcluster Ocean Floor hinaus. Als Northwest Alliance und Universität Bremen freuen wir uns auf einen strategischen Ausbau und die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Nelson Mandela University“, sagte Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen.

Die strategische Partnerschaft zwischen der Northwest Alliance und der Nelson Mandela University verfolgt das Ziel, Perspektiven aus dem Globalen Süden in gesellschaftlich relevanten Forschungsfeldern zu stärken. Zu diesem Zweck sollen Kooperationen in Forschung, Lehre und Transfer sowie gemeinsame Forschung, Förderinitiativen und akademische Mobilität ausgebaut werden. 

Zur Nelson Mandela University

Die Universität wurde am 1. Januar 2005 zunächst als Nelson Mandela Metropolitan University eröffnet und entstand aus drei Vorläuferinstitutionen, deren Geschichte teils bis 1882 zurückreicht. Mit einer davon, der University of Port Elizabeth, kooperierte die Universität Oldenburg seit 1998, zunächst vor allem im Bereich der Erziehungswissenschaften.

2017 wurde die Hochschule offiziell in Nelson Mandela University umbenannt: die einzige Hochschule weltweit, die den Namen des südafrikanischen Freiheitskämpfers, Friedensnobelpreisträgers und Staatsmanns trägt. 

Die Universität hat sieben Campus, sechs davon in Gqeberha (ehemals Port Elizabeth), der größten Stadt in der Provinz Ostkap. An der Universität waren 2025 mehr als 33.000 Studierende eingeschrieben. An sieben Fakultäten werden mehr als 500 Studienprogramme angeboten. 

Redaktion: Constanze Böttcher (redaktion@uol.de)

Kontakt

Northwest Alliance

Universität Bremen

Referentin des Rektorats für Exzellenz und strategische Hochschulentwicklung
Maike Koschorreck

Hochschulkommunikation und -marketing

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Persönliche Referentin des Präsidenten
Alke Freese

Stabsstelle Presse & Kommunikation