Zehn Jahre gemeinsame Förderung
Die Zusammenarbeit in der Nachwuchsförderung hat bereits eine zehnjährige Tradition. V.l.n.r.: Dr. Julia Anna Matz (UOL), Dr. Sandra Wienand (UOL), Dr. Susanne Elpers (UOL), Vizepräsidentin Katharina Al-Shamery (UOL), Konrektorin Mandy Boehnke (UB), Dr. Imke Girßmann (UB), Dr. Marie Saade (UB) und Dr. Diana Ebersberger (UB). Bild: Leona Hofmann / Universität Bremen
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Zehn Jahre gemeinsame Förderung

Die Universitäten Oldenburg und Bremen unterstützen gemeinsam Forschende in frühen Karrierephasen. Die Zusammenarbeit besteht seit zehn Jahren und ermöglicht Promovierenden und Postdocs ein erweitertes Angebot für Qualifizierung, Beratung und Austausch.

Die Kooperation zwischen der Graduiertenakademie der Universität Oldenburg und dem Bremen Early Career Researcher Development (BYRD) begann 2016. Seither können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase die rund 90 Veranstaltungen und Workshops beider Einrichtungen pro Jahr wechselseitig besuchen und so ein breites Spektrum an überfachlichen Weiterbildungsangeboten nutzen. Der Zugang ist dabei bewusst niedrigschwellig gestaltet, unter anderem durch zahlreiche Online-Veranstaltungen. Gleichzeitig sind viele Teilnehmende auch standortübergreifend mobil und nehmen gezielt Präsenzangebote in Bremen und Oldenburg wahr. Zudem bieten die beiden Einrichtungen zunehmend gemeinsame Veranstaltungen an wie im Februar die Podiumsdiskussion „Neue Horizonte: Karrierewege promovierter Wissenschaftler*innen“ in Bremen. Eine Fortsetzung wird 2027 in Oldenburg stattfinden.

Professorin Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales der Universität Oldenburg: „Die enge Kooperation mit der Universität Bremen bildet nicht nur einen zentralen Baustein unserer aktuellen Förderung von Promovierenden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, sondern eröffnet vor allem neue Perspektiven für die Zukunft. Die Partnerschaft wird es ermöglichen, innovative, individualisierte Angebote flexibel zu gestalten, neue Impulse in der wissenschaftlichen Weiterbildung zu setzen und die Vernetzung mit der Universität Bremen nachhaltig zu vertiefen.“

Dr. Mandy Boehnke, Konrektorin für Internationalität, wissenschaftliche Qualifizierung und Diversität der Universität Bremen: „Die Zusammenarbeit mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zeigt seit zehn Jahren, wie gewinnbringend Kooperationen für Forschende in frühen Karrierephasen sein können. Durch den gemeinsamen Austausch und die gegenseitige Öffnung unserer Qualifizierungsangebote schaffen wir zusätzliche Möglichkeiten für Weiterbildung, Vernetzung und persönliche Entwicklung.“

Die Zusammenarbeit eröffnet Forschenden beider Standorte zudem zusätzliche Möglichkeiten zur Vernetzung über die eigene Universität hinaus. Sie können sich austauschen, Kontakte knüpfen und mögliche Forschungskooperationen entwickeln. Sehr hilfreich ist zudem der kollegiale Austausch der Koordinatorinnen beider Einrichtungen, die zum Teil bereits über den gesamten Zeitraum der Kooperation zusammenarbeiten.

Darüber hinaus setzen sich BYRD und die Graduiertenakademie für gute Promotionsbetreuung ein. Gemeinsam veranstalteten sie im Wintersemester eine Online-Reihe, die sich an Hochschullehrende richtete und Impulse zur guten Betreuung von Promovierenden sowie Raum zum kollegialen Austausch bot. Außerdem verleihen beide Universitäten einen Preis für herausragende Promotionsbetreuung, um besonders engagierte Betreuer*innen auszuzeichnen.

Graduiertenakademie der Universität Oldenburg

Die Graduiertenakademie ist die zentrale überfachliche Einrichtung der Universität Oldenburg, die der Karriereentwicklung von Doktorand*innen, Postdoktorand*innen und Juniorprofessor*innen dient. Ein überfachliches Qualifizierungsangebot mit rund 40 Veranstaltungen und Workshops pro Jahr steht allen Wissenschaftler*innen in Qualifizierungsphasen aller Fakultäten offen. Die Veranstaltungen vermitteln verschiedene arbeitsmarktrelevante transferable skills und fördern die  Qualifizierung in akademischen Berufsfeldern für unterschiedliche Karrierepfade innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Die Mentoring-Programme „Progressio“ und „Perspektiven“ bieten schließlich speziell Frauen auf dem Weg zur Professur und Erstakademiker*innen aller Geschlechter ein einjähriges Unterstützungsprogramm.

Bremen Early Career Researcher Development

Der Vorgänger von Bremen Early Career Researcher Development, das Promotionszentrum ProUB, war Teil der strategischen Maßnahmen der Universität Bremen zur Förderung von Forschenden in Qualifizierungsphasen. Diese wurden im Zukunftskonzept „Ambitioniert und agil“ entwickelt, mit dem die Universität von 2012 bis 2017 in der Exzellenzinitiative erfolgreich war. Seit 2017 führt Bremen Early Career Researcher Development die Arbeit von ProUB mit der erweiterten Zielgruppe der Postdocs fort. Die Einrichtung bietet Beratung, Coaching sowie Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote. Das Kursprogramm umfasst unter anderem Themen wie wissenschaftliches Schreiben und Publizieren, Präsentation und Kommunikation, qualitative Forschungsmethoden sowie Karriereentwicklung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft.

 

Kontakt

Northwest Alliance

Universität Bremen

Referentin des Rektorats für Exzellenz und strategische Hochschulentwicklung
Maike Koschorreck

Hochschulkommunikation und -marketing

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Persönliche Referentin des Präsidenten
Alke Freese

Stabsstelle Presse & Kommunikation