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Mehr InformationenSebastian Lehnhoff &
Christof Büskens
Informatik und Mathematik reichen sich die Hände. Zwei Professoren erzählen von ihrer gemeinsamen Vorliebe für Tiny Houses und erklären, welchen Stellenwert Energietechnik als Schnittmenge ihrer Zusammenarbeit hat: Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, Hochschullehrer für Energieinformatik an der Uni Oldenburg und Vorstandsvorsitzender des An-Instituts OFFIS, sowie Prof. Dr. Christof Büskens, Professor für Optimierung und Optimale Steuerung am Zentrum für Industriemathematik an der Uni Bremen.
Transkript
00:00 – 00:03
Christof Büskens: Ich glaube, wir beide passen so ähnlich zusammen wie zwei Puzzleteile.
00:03 – 00:05
Sebastian Lehnhoff: Und das ergänzt sich wunderbar.
Frage: Wann und wie haben Sie sich kennengelernt?
00:12 – 00:15
Christof Büskens: Das ist bestimmt zehn Jahre oder zwölf Jahre her.
00:15 – 00:24
Sebastian Lehnhoff: Da bin ich im Rahmen eines Forschungsprojektes nach Bremen an das Zentrum für Technomathematik gegangen und hatte mich mit Christof getroffen.
00:24 – 00:32
Christof Büskens: Wir haben festgestellt, dass wir gleiche Interessen haben. Dann begann, ich sage es einmal ganz bewusst, durchaus eine Art von Freundschaft, die bis heute angehalten hat.
Frage: Was zeichnet den Kollegen aus? Als Person und als Kollegen?
00:32 – 00:41
Sebastian Lehnhoff: Er ist jemand, der diese Ruhe in komplexe und komplizierte Probleme reinbringt und dann eben gemeinsam mit uns überlegt, wie man das in die Praxis bringt.
00:41 – 00:58
Christof Büskens: Seine beste Eigenschaft ist es, zielorientiert zu sein, ohne jemand anderem auf die Füße treten zu wollen. Auch bei ihm merkt man, wie stark das Herz schlägt für Transfer und für die konkrete Anwendung. Auf diese Art und Weise war von vornherein auch inhaltlich eine wunderbare Verbindung gegeben.
Frage: Wie sieht Ihre konkrete Zusammenarbeit aus?
00:58 – 01:20
Sebastian Lehnhoff: Wir als Informatiker kommen ja eigentlich von der Regelung und Steuerung einzelner Prozesse. Spannend wird es dann jetzt, wenn ich mehrere davon habe und die im Konzert orchestrieren muss, zum Beispiel Millionen oder 10 Millionen davon. Dann verlässt das so ein bisschen unseren Kompetenzbereich, oder ganz sicher unseren Kompetenzbereich. Das ist was, was die Mathematik, oder die Technomathematik in Bremen hervorragend beherrscht.
Frage: Was möchten Sie noch gemeinsam erreichen?
01:21 – 01:30
Christof Büskens: Das Größte, wo wir derzeit dran arbeiten, ist tatsächlich eine gemeinsame Vision zu entwerfen, die uns idealerweise näher zusammenbringt.
01:30 – 01:44
Sebastian Lehnhoff: Wir haben hier als OFFIS in einem Projekt für die
Wissenschaftskommunikation ein Tiny House, also eine Mobile Station, angeschafft und Christof plant mittlerweile ein Tiny House Village. Das ist ganz spannend, wie das dann mit unserer Hardware zusammen funktioniert.
01:44 – 01:58
Christof Büskens: Dann wird es schön sein, in der Zukunft vielleicht das Village und das Tiny House aus Oldenburg zusammenzubringen, vielleicht auf Marktplätzen zwischen Oldenburg und Bremen, um da gemeinsam Energieforschung zu betreiben und die Gesellschaft entsprechend aufzuklären.
Frage: Was wäre das nächste Ziel Ihrer Arbeit/Forschung?
01:58 – 02:08
Sebastian Lehnhoff: Mit der Northwest Alliance wollen wir die exzellente Grundlagenforschung viel stärker in die Fläche bringen. Wir wollen zeigen, dass das etwas bewirkt.
02:08 – 02:13
Christof Büskens: Das Ziel ist tatsächlich, die Welt vielleicht ein bisschen zu verbessern, was energetische Fragestellungen angeht.